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  #1  
Alt 24.05.2005, 11:11
Gorvchen Gorvchen ist offline
Junge Hasen
 
Registriert seit: 17.05.2005
Standard Erlebnisse eines Heerführers (RP-Form,Story)

Der Sturm auf Paris

1) Prolog
Im Jahre des Herrn 1802 ließ mir seine über alles erhabene Heiligkeit, der König von England und all seinen Provinzen, Sir Gorvchen, seine neuen tollkühnen Befehle zukommen. Offensichtlich war Sir Gorvchen verstimmt, da der König von Frankreich seine liebliche, wenn auch ein wenig übergewichtige Tochter nicht ehelichen wollte.
So sammelte ich nach Sicht seines unübertroffenen, an Genialität nicht zu überbietenden Plans, 4 Generäle mit ihren Armeen in Portugal, das einzige Land ausserhalb der Insel, das bereit war für unseren Truppenaufmarsch zur Verfügung zu stehen. Die Botschaft, die Zeitung und das Kulturzentrum haben ganze Arbeit geleistet. Die Einwohner jubelten uns eifrig zu auf unserem Weg über die kleinen Strassen. Auch ein paar Achtjährige fragten mich mit Begeisterung in den Augen, ob sie denn nicht mit gegen die Franzosen marschieren dürften. Aber wir Engländer sind ja keine Unmenschen, sie sollen erst mit Zwölf nochmal fragen.
So führte uns der Weg weiter durch Spanien, das uns ein Durchmarschrecht gegen 2 Truhen Goldmünzen gewährt hat. Doch langsam machte ich mir wahrlich Sorge...
Wenn 4 Armeen auf Frankreich marschieren, dann blieb das nicht lange ein Geheimniss. Darum trennten wir uns in Aquitaine von der 4. Armee, 3 erfahrene Kompanien Black Watch Soldaten, auf deren Mut immer Verlass war.
Diese Recken hatten zwei Aufgaben:
Des ersten sollten sie gen Osten in die Provence marschieren, um dort den Angriff der Hauptarmee vorzutäuschen.
Zweitens hatten sie die Aufgabe ihre Stellung um jeden Preis zu halten, um den Marsch der Hauptarmee nach Norden in die Bretagne zu sichern.
Und wahrlich... Das französische Heer nahm den Köder, dass es aber gleich mit 4 Armeen die ehrenwerten Highlander angriff, habe ich auch nicht vermutet. Ihr Schicksal schien besiegelt, 120 Mann standen knapp 800 Franzosen gegenüber.
Meine Generäle redeten auf mich ein, wir sollten sofort einen Ostschwenk machen, um unsere Männer aus dem sich enger ziehenden Kessel zu befreien.
Doch Mitgefühl konnte ich mir nicht leisten, wir mussten so schnell wie möglich Paris angreifen.
Als wir dann von der Britagne her den Ostschwenk nach Paris vollzogen, erreichte mich ein Reiter mit den Neuigkeiten aus dem Südosten Frankreichs.
17 Stunden haben die tapferen 120 Soldaten ihre Stellung verteidigt, immer wieder neu heranstürmende Kompanien wurden mit präzisen Salven stark dezimiert. Als die letzten 4 verbliebenden Helden ohne Munition aus dem völlig zerschossenen Gemäuer heraustraten fragte der französische Kommandant ob sie sich ergeben mögen. Sie lachten nur laut auf und stürmten mit dem Bajonett, lauthals dem König huldigend, auf die Franzosen los. Als ein Geschoss der 12 Pfünder-Kanone die Soldaten zu Boden riss, krochen sie noch unentwegt weiter, bis eine finale Feindessalve ihre Attacke schliesslich niederschlug.
Von den 4 französischen Armeen waren nur noch 27 Infanteristen und 2 Geschütze geblieben. Der König zu Paris soll angeordnet haben den dortigen Kommandaten wegen dieser Blamage zu exekutieren.
Ich werde König Gorvchen vorschlagen ein Denkmal für diese Männer zu errichten.
Doch nun wo ich hier schreibe, kann ich bei klarem Wetter schon die Mauern von Paris erkennen. Die Soldaten sind hoch motiviert, im Morgengrauen werden wir, so Gott will, Paris einen wahrlich britischen Weckruf bescheren.
Fortsetzung folgt...

2) Attacke (1 Jahr später verfasst)
Früh tönten die Trommeln und Trompeten los, um meine Männer und mich der Faulheit des sanften Schlafes zu entreissen.
Nun sollte sich also das Schicksal Europas entscheiden.
Für einen langen Krieg hatten wir weder den ausreichenden Proviant, noch die Soldaten, ausser einer Armee in England und wenigen Schutztruppen in Portugal. Wir waren die einzige Hoffnung die Ehre der lieblichen Tochter Gorvchens mit einem entschlossenen Schlag gegen Paris wiederherzustellen.
Nachdem mein Ankleider fertig war, legte ich mir sorgfältig das Haar zurecht, denn wie Vater sagte:
Als Gentleman geboren zu werden ist Zufall, als einer zu sterben ein Verdienst. Natürlich trifft dies nur auf Menschen aus dem gutbürgerlichen Hause wie mich zu. Unser ehrenwerter Adel, allen voran seine königliche Durchlaucht, Sir Gorvchen, sei über jeden diesbezüglichen Zweifel erhaben.
Sollte dieser Feldzug von Erfolg gekrönt sein, würde ich womöglich selbst zum Grafen ernannt.
Doch nicht geblendet von solcherlei Zielen ließ ich die 9 Kompanien Infanterie und 6 Gruppen Kavallerie unter dem Kommando von 3 Generälen zum Marsch aufstellen. Geschütze schienen mir in den engen Strassen von Paris ein ungeeignetes Mittel, zu schnell konnten sie von plötzlich auftauchenden Partisanen aufgerieben werden, ein vernünftiges Schussfeld wäre ohnehin nicht existent.
Als wir schliesslich die Stadt erreichten, war meine Wenigkeit überrascht, nur zwei feindliche Infanterieregimenter stellten sich uns eher lustlos wirkend entgegen. Nachdem die Reiterei diese niedergemacht hatte, ahnte ich allmählich was los war. Anscheinend glaubte der König von Frankreich, der auf seinen Landsitz floh, das eine solche Stadt wie Paris ohnehin nicht zu halten sei. Man hatte sich scheinbar darauf konzentriert die Bevölkerung gegen uns aufzuhetzen, wütender Pöbel bewarf meine Soldaten mit altem Obst und Gemüse.
Die Erklärungsversuche unseres Armeepriesters, dass der ehrenwerte König von England der einzige Herrscher von wahrlich göttlicher Abstammung sei, ernteten nur schallendes Gelächter. So entschloss ich den Pöbel für sein ungebührliches Benehmen zu bestrafen. Eine Kompanie nahm Linienformation ein und feuerte eine Salve in die Menge. Doch statt sich nun für ihr Betragen zu entschuldigen griffen sich diese Halunken jeden Gegenstand mit dem man schlagen konnte und stürmten auf unsere tapferen Recken los.
In den folgenden Strassenkämpfen war es fast unmöglich eine redliche Schlachtordnung aufrecht zu erhalten. Aus allen Häusern stürmten diese Tagediebe hervor, Munition wurde ab der zweiten Woche gar nicht mehr ausgegeben.
Was am Anfang als Widerstand kleiner Familien anfing, entfachte sich immer mehr zum Flächenbrand. Es war ein unehrenhaftes Gemetzel, Tag für Tag wurden die Bajonette erneut mit Blut getränkt, die Bewohner stürmten weiter auf unsere schon stark dezimierten Kompanien los.
Ich muss zugeben, dass ich die Situation völlig unterschätzte. Zwar waren wir am Anfang selbst 750 Mann, doch monatlich hatten wir es mit etwa 400 Partisanen zu tun und wie ich die Lage sah, würde die vollständige Eroberung der Stadt noch knapp 2 Jahre dauern.
Mittlerweile zogen die französischen Armeen aus allen Provinzen gen Paris, um bei der Verteidigung ihrer Heimat zu helfen. So mussten wir neben den täglichen Scharmützeln in manchen Monaten sogar zwei grosse Schlachten führen.
Um jedes Haus wurde erbittert gekämpft und nach knapp einem Jahr haben wir etwa 80 % unserer Soldaten verloren. Manche Kompanien versammelten ausser dem Fahnenträger nur noch zwei oder drei Unerschrockene.
Hier sei lobend der Recke Richard River erwähnt, dem ein Arm abgenommen werden musste. Doch statt wie die anderen Verwundeten im Lazerett herumzulungern, weil er keine Muskete mehr halten konnte, griff er sich ein Küchenmesser und metzelte damit 5 sehr unehrenhafte Partisanen nieder.
Ich beförderte ihn zum Captain, so dass er selbst nicht mehr am direkten Kampfgeschehen teilnehmen musste.
Doch auch dieser Heldenmut konnte uns nicht aus der aussichtslosen Lage retten. In vier oder fünf Monaten sind unsere Armeen vollständig aufgerieben und alles wäre vergebens. Zu allem Überfluss nähert sich noch ein ganzes französisches Heer aus dem Osten.
So schrieb ich wenige Stunden vor dieser Zusammenfassung einen dringlichen Brief an Sir Gorvchen, den König von England, wie wir diese aussichtslose Lage retten könnten. Ausser den Schutztruppen für England und Portugal stehen keine Armeen zur Verfügung, doch ich bin überzeugt, dass seiner Heiligkeit mit Hilfe göttlicher Inspiration eine Lösung einfallen wird, um unseren Feldzug noch zu retten.
Fortsetzung folgt...

3)
Zitat:
Zitat von Son of Scotland
Erlebnisse von General Nikolai, Cousin von Zar Ivan Polskowa V.

„Auf Dummheit folgt der Tod!“

1)Prolog

Russischer Zarenpalast – Dezember 1801
„Verdammt, warum lehnt das jämmerliche Königreich Polen immer wieder unsere Rohstoffangebote ab, NIKOLAI? Sag es mir!“
Er tobte vor Wut, stampfte auf dem Boden weil wir zu wenig Gold in der Staatskasse hatten. Ich schüttelte verständnisvoll den Kopf und verdrängte ihm sagen zu wollen, dass er Russland zwar regiere aber in Polen auf die Welt gekommen ist. Dort sogar gelebt hatte und nun gegen sein Heimatland schimpfte. Absurditäten des Alltags mit Zar Ivan „von und zu Aufgeblasen“ Polskowa V. .Unsere Beziehungen zu Polen sind sehr gut. Einer Annektierung könnte eigentlich nichts mehr im Wege stehen, wären da nicht dauernd diese ablehnenden Angebote. Dabei fehlt es Polen an Rohstoffen, jedoch wahrscheinlich auch am Gold. Dass es aber auch anderes möglich ist Polen friedlich in das russische Reich zu integrieren, davon will Ivan nichts wissen.
Dabei erzürnte er sich nicht allein wegen dem Königreich Polen. Es war etwas anderes. Ihm bereitete etwas Kopfschmerzen. Ich wusste was es war, denn ich sah seinen Gesichtsausdruck als er von der Nachricht erfuhr das der König von Frankreich den englischen Vorschlag ablehnte, die Tochter des Königs von England, Sir Gorchen, zu ehelichen. Ivan ist zwar cholerisch, aber nicht der Zar von Russland, weil gerade kein anderer ambitionierter Mann in der Nähe war. Er ist klug und er wusste was es bedeuten kann, wenn man einen englischen Vorschlag ablehnt, noch dazu auf diese Art und Weise wie es der König von Frankreich getan hatte. Der sich wiederum ziemlich sicher in seinem Frankreich fühlen musste, denn WIE er ablehnte war nicht nur nicht weise, sondern dumm!
Das alles schrieb mir mein Bruder ROMAN der sich an der Grenze zur Provence, in dem von uns annektierten Piedmont, aufhält und sich dort um die wenigen russischen Truppen kümmert.
Wir Russen haben eigentlich gute Beziehungen zu Frankreich, und wäre es möglich, würde Ivan auch noch deren Annektierung anstreben. Zum Glück ist es nicht möglich – Diktatur und Republik wollen sich nicht die Hand reichen.
Ivan war dennoch froh, dass wir kein Verteidigungsbündnis mit den Franzosen geschlossen hatten, denn er wusste wie der König von Frankreich sein konnte: Unüberlegt, ignorant, besessen von Macht (na ja wer nicht!), zynisch. Ivan behielt Recht, dass er eines Tages zu weit gehen würde und ich war auch froh, denn sonst würden wir uns jetzt, durch das Verteidigungsbündniss, mit England im Krieg befinden. Dem war nicht so. Zumal unsere Beziehungen zu England alles andere als gut sind. Ein Krieg mit England wäre das schlimmste was uns passieren könnte.

Februar 1802
Dann passierte es. Ein Brief erreichte mich – geschrieben von Roman! Ich eilte aus meinen Gemächern Richtung Festsaal zu Ivan, der dort speiste. Ich stand vor ihm und er wusste, ohne dass ich den Brief vorgelesen hatte, was passiert war: „Sag nichts, Nikolai…“, seine stimme klang träge und bedrückt. Ich las ihm den Brief trotzdem vor…


Lieber Nikolai…

was wir befürchteten ist eingetroffen. Englische Truppen haben die portugiesische Küste erreicht. Laut meinen Informationen sind es 4 Armeen. Es geht nun los.
Wie sollen wir uns verhalten…ich bin mir sicher, sobald Frankreich von der englischen Truppenstationierung erfährt, werden sie uns um militärische Hilfe bitten. Bitte sag Ivan, dass ein Krieg mit England unbedingt vermieden werden muss. Allerdings wollen wir uns sicher auch nicht dem Zorn Frankreichs entgegenstellen…denn wenn der englische Angriff abgewehrt wird und Frankreich erfahren würde, dass wir keine Truppen zur Verfügung gestellt haben, sind wir hier……. in Piedmont nicht mehr sicher.

Dein Bruder Roman…


Ich sah Ivan an und er sah mich an. Dann wurde aus seiner Trägheit Wut und er schimpfte: „Dieser Idiot! Dieser Stümper! Was denkt der König von Frankreich, wer er ist!? Warum steht sein Volk hinter ihm, Nikolai? Warum?“. Die Antwort schlich aus meinem Mund: „Er hat sehr viel für Frankreich getan, auf wirtschaftlicher Basis. Und für die wachsende Sterblichkeitsrate! Er ließ moderne Krankenhäuser bauen, förderte die Forschung indem er Grundschulen und später Universitäten errichten ließ. So etwas beeindruckt das Volk, das weißt du genau Ivan.“.
„Ja ich weiss. Ich weiss das. Aber der König von Frankreich hat sich damit sein eigenes Grab geschaufelt…denn auf Dummheit…………folgt der Tod.“
Fortsetzung folgt…
4) Der Brief

Während in Paris die erbitterte Schlacht tobt ließt Sir Gorvchen, König von England, den Brief seines Heerführers über die ernste Lage. Schliesslich ruft er seinen Schreiber zu sich in den Saal und diktiert:

Die aufrichtigsten Grüsse seien an Eure Erhabenheit, General Nikolai, Cousin von Zar Ivan Polskowa V.gerichtet.
Euch sei geschrieben, da ich euren Geiste als klar und scharf kenne, zudem sei mein Verhältnis zu eurem Cousin, schon aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen in der Herrschaftsfrage, nicht immer das beste gewesen.
Doch glaube ich, dass ihr ihm die Vorteile eines Abkommens, wie es unsere Völker noch nicht erlebt haben, durchaus erklären könntet.
Meine Truppen führen derzeit einen harten Kampf um die Häuser von Paris und so Gott will, werden sie wahrlich siegreich sein.
Leider nähert sich ein französisches Heer aus Helvetien, dass ihr mit euren Truppen in Piedmont aber noch abfangen könntet, bevor sie Paris erreichen.
Inzwischen haben wir alle englischen Gefängnisse geöffnet, um diese Halunken nach Paris zu peitschen. Sie werden zwar nicht gut kämpfen, aber besser die fangen die Kugeln ab, als unsere regulären Truppen.
So können wir Paris entgültig einnehmen, falls ihr uns genug Zeit verschafft.
Forderung:
- Haltet den Marsch des französischen Heeres aus Helvetien für 10 Stunden auf.
Angebot:
Nachdem wir Paris genommen haben wird Frankreich unter uns aufgeteilt. Den König schicken wir zum Rosen pflanzen in das Exil.
-Ihr erhaltet die Provence, dort lässt sich sehr viel besser Wein anbauen als in Sibieren. Zudem befindet sich dort ein Hafen, über den ihr Kostbarkeiten aus Afrika importieren könnt.
-Ihr erhaltet Helvetien, meine Soldaten haben inzwischen Erfahrung darin Einheimische niederzustechen, die Besetzung sollte schnell erledigt sein.
-Ihr erhaltet 5 Truhen voller Goldmünzen, alle mit meinem Portrait.
-Unsere grosse Flotte wird auf Wunsch die Häfen von Preussen blockieren, falls ihr eines Tages euer Reich nach Westen expandieren wollt.
Option:
-Wir sind daran interessiert russische Pelze gegen feines englisches Tuch zu tauschen.

So verbleibe ich in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen unseren Völkern.

Sir Gorvchen, König von England und seinen Provinzen, Oberhaupt der englischen Kirche, Vertreter Gottes auf Erden, Gildenleiter der Jagdhunde-Zucht


5)
Zitat:
Zitat von Son of Scotland
Erlebnisse von General Nikolai, Cousin von Zar Ivan Polskowa V.

2) Schachzüge

„EXTRABLATT…Schlacht in der Provence! Frankreich am Boden! Black- Watch Soldaten töten Hunderte Franzosen!!!“. Die Leute tummelten sich um die Zeitungsverkäufer, die die Nachrichten von der Schmach der Franzosen in Umlauf bringen wollten. Dem Blättern in der Zeitung…folgte eine Eiszeit in den Gesichtern der Menschen…Stille. Starr vor Angst mussten sie lesen was sich in der Provence zugetragen haben musste.
Ich sah aus dem Fenster und schaute vom Palast aus, auf den Marktplatz. Der Mimik des Volkes konnte ich die Angst ablesen. 120? Ja richtig, 120 Black- Watch Soldaten hatten es mit über 600 Franzosen zu tun. Jeder hat von den Highlandern gehört, aber gegen über 600 Franzosen? Sie hielten die Stellung, bis zum wahrlich letzten Mann! Aber warum? Das fragte sich nur der Pöbel. Ich wusste es. Es war ein Ablenkungsmanöver, für den Hauptangriff auf Paris…schnell und zielstrebig…die Engländer.

Zeit vergeht

Die Schlacht in der Provence war schon lange in Vergessenheit geraten, als ich erfuhr, dass der König von Frankreich geflohen ist. Englands Armeen befinden sich in Paris…doch ist Nahrung knapp und Aufstände regieren die Strassen. Taktiken finden in den engen Gassen von Paris keinen Stellenwert. Chaos! Es ist das blanke Überleben. Der König von Frankreich lässt sein Volk kämpfen, es die Engländer mürbe machen bis…

…ja BIS!

Ich selbst halte viel von Wein. Besonders französischen. Auch wenn man mich wahrscheinlich dafür hängen würde, er schmeckt mir schicklicher als Wodka. Weinanbau aus der Provence! Provinzbesitz Helvetien, als hervorragenden Ort für einen möglichen Doppelangriff auf Preussen und von Piedmont aus, auf Österreich. Mit Krieg der beiden genannten Reiche ist zu rechnen, denn wenn wir bei unseren hervorragenden Beziehungen zu Frankreich, eben denen in den Rücken fallen, würde sich das entsetzlich auf die Sympathiewerte zu Preussen und Österreich auswirken. Doch vielleicht ist sogar eine Koalition mit England gegen Österreich oder Preussen abzusehen. "Was schreibt er hier? Aha, Import aus Afrika, durch den bestehenden Hafen in der Provence. Verlockend… absolut. Wirtschaftlich von großer Bedeutung.".
Ich war allein in meinem Gemach. Nur meine Gedanken und ich. Draußen rauschte ein Schneesturm. Der Wind schlich sich durch mein Fenster und sang ein Lied vom Verrat! Ich sah in das Kaminfeuer, und erblickte in den Flammen Unheil heraufziehen.

Hmmm…Helvetien…10 Stunden! Piemont….Roman! Ich will dich nicht verlieren Bruder. Was soll ich tun? Zeige ich Ivan den Brief, billige ich dein Todesurteil, indem ich dich gegen Tausende wütende Franzosen schicke. Ivan würde sich nie gegen England stellen.
„Krieg naht…“, flüsterte der Wind, der um meine Ohren kreiste.
Oh Herr, warum belastest du meine Seele mit solchen Entscheidungen!?
Fortsetzung folgt…
6) Die Landung (oder "Napoleon sonnt sich am Omaha Beach")
Inzwischen wird das eilig aus Kriminellen zusammengebastelte englische Heer über den Kanal nach Frankreich verschifft, um in Paris die stark angeschlagenen Truppen abzulösen.
Einen Tag später schreibt Admiral William Sailorluck in sein Logbuch:

Der Wind schien Brite zu sein, ungestüm warf er unsere fünf Linienschiffe voran. Von französischen Schiffen war im Kanal nichts zu sehen, die meisten kreuzten vor Kolonien in Übersee. Die Räume unter Deck waren überfüllt mit Infanterieregimenten, sehr ungepflegte, rauhe Burschen. Nur jeder dritte führte eine Muskete mit sich.
Doch nun war endlich Land in Sicht, ausgerechnet während meiner Tee-Stunde... Aber man muss auch zur See wie ein Gentleman für die Krone seine Opfer bringen. Zur freudigen Begrüssung unserer Flotte feuerte die grosse Küstenkanone etwa 5 Schritt vor den Bug. Im Fisch töten war der Franzose ja wahrlich schon immer geschickt. Ich ließ alle Segel setzen und wie an einer Kette aufgereiht fuhren wir mit höchster Geschwindigkeit genau auf die Kanone zu, um wenig Trefferfläche zu bieten. Nachdem der zweite Schuss das Frontschiff nur knapp verfehlte und wir endlich in Reichweite waren befahl ich hart Steuerbord. Nacheinander drehten die Schiffe in einen rechten Winkel zur Küstenbatterie und gaben eine volle Salve ab. Die Küste glich einer brennenden Hölle, doch die Franzosen schien das nicht zu stören. Die nächste Kugel riss ein Loch in eines unserer Schiffe, gross wie eine Tür. Wasser wurde hineingespült, die Soldaten im Frachtraum rangen nach Luft. Während die Linienschiffe die nächste Salve gen Land schickten gab ich Befehl, dass alle Infanteristen in die Ruderboote steigen mögen.
Inzwischen rannten französische Soldaten an aufgeschüttete Verteidigungsposten und zogen kleine 6 Pfünderkanonen herbei.
Damit konnten sie zwar unsere Linienschiffe nicht erreichen, doch die angreifenden Truppen würden sie im Sand völlig aufreiben.
Daher entschied ich das Feuer unserer Schiffe nich mehr auf die Küstenkanone (die für einen Kampf gegen angreifende Infanterie wegen ihrer langsamen Ausrichtung ohnehin ungeeignet war), sondern auf die französiche Verteidigungsstellung zu konzentrieren. Als die letzten Ruderboote ablegten wurde das schon schwer angeschlagene Linienschiff ein zweites mal erwischt, immer mehr Wasser drang ein, die überlebende Crew ging eiligst von Bord.
Der Kapitän jedoch ging die Reihe der Kanonen entlang, um mit jeder einzelnen dem Franzosen noch einen letzten Gruss zu schicken, bevor er salutierend unterging.
Während sich die französische Batterie nun auf unser Schiff neu ausrichtete taten wir es dem Kapitän gleich und feuerten eine letzte Salve, die grosse Löcher in die franzöischen Linien riss und einige Sechs-Pfünder zerstörte.
Dann ließ ich eiligst wieder alle Segel setzen um mit der Flotte aus dem Schussfeld zu gelangen.

"Schneller, Schneller Männer !" rief der im Ruderboot stehende General immer wieder. Links und Rechts der Ruderboote spritzten die Wassersäulen nach den Sechs-Pfund-Einschlägen in die Höhe. Aber das Umherfliegen von Holz und Körperteilen nach einem unvermeidlichen Volltreffer motivierte die Männer wohl noch mehr als die aufmunternden Worte des hohen Soldaten der Krone.
Als schliesslich flaches Wasser erreicht wurde stürmten die jungen Recken aus den Booten den Sand hinauf. Empfangen wurden sie von Salven französischer Infanterie, so wurde mir auch klar warum nur jeder Dritte eine Muskete hatte... Diese wurden nämlich recht schnell für andere wieder "verfügbar".
Während der Franzose seine Feuerwaffe für die nächste Salve vorbereitete verkürzten unsere Männer die Distanz. Glücklicherweise war hinter ihnen das Meer, sonst wären sie wohl alle geflohen. Diese Halunken aus den Gefängnissen sind eben keine guten Soldaten. Aber im Nahkampf, da sind sie unschlagbar ! Noch bevor der Feind die nächste Salve abgeben konnte wurden sie niedergeprügelt, meist mit blossen Fäusten !
Nun konnten wir uns endlich mit Musketen ausrüsten, die Hilfe für Paris ist unterwegs !

Geändert von Gorvchen (30.05.2005 um 13:13 Uhr).
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  #2  
Alt 24.05.2005, 11:24
Molay Molay ist offline
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Schön geschrieben bitte schnell die fortsetzung ... ...
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  #3  
Alt 24.05.2005, 15:05
General OvA General OvA ist offline
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Jo, coooole Story.
Könnten auch ein paar andere mitmachen (ich würde auch gern, bin aba grad beim aufrüsten )
Beeil dich mit der Fortsetzung
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  #4  
Alt 24.05.2005, 15:34
Son of Scotland Son of Scotland ist offline
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Ich liebe solche Geschichten... . Bitte so schnell wie möglich die Forzsetzung schreiben..."DAS IST EIN BEFEHL SOLDAT!"
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  #5  
Alt 24.05.2005, 22:03
Gorvchen Gorvchen ist offline
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Fortsetzung 2) Attacke jetzt in den Anfangspost hineineditiert.
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  #6  
Alt 25.05.2005, 00:03
Molay Molay ist offline
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Und wieder sehr schön geschrieben ...
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  #7  
Alt 26.05.2005, 11:58
Son of Scotland Son of Scotland ist offline
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Erlebnisse von General Nikolai, Cousin von Zar Ivan Polskowa V.

„Auf Dummheit folgt der Tod!“

1)Prolog

Russischer Zarenpalast – Dezember 1801
„Verdammt, warum lehnt das jämmerliche Königreich Polen immer wieder unsere Rohstoffangebote ab, NIKOLAI? Sag es mir!“
Er tobte vor Wut, stampfte auf dem Boden weil wir zu wenig Gold in der Staatskasse hatten. Ich schüttelte verständnisvoll den Kopf und verdrängte ihm sagen zu wollen, dass er Russland zwar regiere aber in Polen auf die Welt gekommen ist. Dort sogar gelebt hatte und nun gegen sein Heimatland schimpfte. Absurditäten des Alltags mit Zar Ivan „von und zu Aufgeblasen“ Polskowa V. .Unsere Beziehungen zu Polen sind sehr gut. Einer Annektierung könnte eigentlich nichts mehr im Wege stehen, wären da nicht dauernd diese ablehnenden Angebote. Dabei fehlt es Polen an Rohstoffen, jedoch wahrscheinlich auch am Gold. Dass es aber auch anderes möglich ist Polen friedlich in das russische Reich zu integrieren, davon will Ivan nichts wissen.
Dabei erzürnte er sich nicht allein wegen dem Königreich Polen. Es war etwas anderes. Ihm bereitete etwas Kopfschmerzen. Ich wusste was es war, denn ich sah seinen Gesichtsausdruck als er von der Nachricht erfuhr das der König von Frankreich den englischen Vorschlag ablehnte, die Tochter des Königs von England, Sir Gorchen, zu ehelichen. Ivan ist zwar cholerisch, aber nicht der Zar von Russland, weil gerade kein anderer ambitionierter Mann in der Nähe war. Er ist klug und er wusste was es bedeuten kann, wenn man einen englischen Vorschlag ablehnt, noch dazu auf diese Art und Weise wie es der König von Frankreich getan hatte. Der sich wiederum ziemlich sicher in seinem Frankreich fühlen musste, denn WIE er ablehnte war nicht nur nicht weise, sondern dumm!
Das alles schrieb mir mein Bruder ROMAN der sich an der Grenze zur Provence, in dem von uns annektierten Piedmont, aufhält und sich dort um die wenigen russischen Truppen kümmert.
Wir Russen haben eigentlich gute Beziehungen zu Frankreich, und wäre es möglich, würde Ivan auch noch deren Annektierung anstreben. Zum Glück ist es nicht möglich – Diktatur und Republik wollen sich nicht die Hand reichen.
Ivan war dennoch froh, dass wir kein Verteidigungsbündnis mit den Franzosen geschlossen hatten, denn er wusste wie der König von Frankreich sein konnte: Unüberlegt, ignorant, besessen von Macht (na ja wer nicht!), zynisch. Ivan behielt Recht, dass er eines Tages zu weit gehen würde und ich war auch froh, denn sonst würden wir uns jetzt, durch das Verteidigungsbündniss, mit England im Krieg befinden. Dem war nicht so. Zumal unsere Beziehungen zu England alles andere als gut sind. Ein Krieg mit England wäre das schlimmste was uns passieren könnte.

Februar 1802
Dann passierte es. Ein Brief erreichte mich – geschrieben von Roman! Ich eilte aus meinen Gemächern Richtung Festsaal zu Ivan, der dort speiste. Ich stand vor ihm und er wusste, ohne dass ich den Brief vorgelesen hatte, was passiert war: „Sag nichts, Nikolai…“, seine stimme klang träge und bedrückt. Ich las ihm den Brief trotzdem vor…


Lieber Nikolai…

was wir befürchteten ist eingetroffen. Englische Truppen haben die portugiesische Küste erreicht. Laut meinen Informationen sind es 4 Armeen. Es geht nun los.
Wie sollen wir uns verhalten…ich bin mir sicher, sobald Frankreich von der englischen Truppenstationierung erfährt, werden sie uns um militärische Hilfe bitten. Bitte sag Ivan, dass ein Krieg mit England unbedingt vermieden werden muss. Allerdings wollen wir uns sicher auch nicht dem Zorn Frankreichs entgegenstellen…denn wenn der englische Angriff abgewehrt wird und Frankreich erfahren würde, dass wir keine Truppen zur Verfügung gestellt haben, sind wir hier……. in Piedmont nicht mehr sicher.

Dein Bruder Roman…


Ich sah Ivan an und er sah mich an. Dann wurde aus seiner Trägheit Wut und er schimpfte: „Dieser Idiot! Dieser Stümper! Was denkt der König von Frankreich, wer er ist!? Warum steht sein Volk hinter ihm, Nikolai? Warum?“. Die Antwort schlich aus meinem Mund: „Er hat sehr viel für Frankreich getan, auf wirtschaftlicher Basis. Und für die wachsende Sterblichkeitsrate! Er ließ moderne Krankenhäuser bauen, förderte die Forschung indem er Grundschulen und später Universitäten errichten ließ. So etwas beeindruckt das Volk, das weißt du genau Ivan.“.
„Ja ich weiss. Ich weiss das. Aber der König von Frankreich hat sich damit sein eigenes Grab geschaufelt…denn auf Dummheit…………folgt der Tod.“
Fortsetzung folgt…

Geändert von Son of Scotland (26.05.2005 um 12:03 Uhr).
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  #8  
Alt 26.05.2005, 13:53
General OvA General OvA ist offline
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Auch sehr gut geschrieben, so kanns weitergehen!!!!
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  #9  
Alt 26.05.2005, 15:32
StephenFeherty StephenFeherty ist offline
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@ Son of Scotland :
Du hast im Text einen Sir Gorchen erwähnt, meinst du damit Sir Gorvchen aus Gorvchens Geschichte ? Wenn ja, dann hast du eine sehr gut Brücke geschaffen . Mir gefallen eure beiden Texte sehr gut ! macht weiter !
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  #10  
Alt 26.05.2005, 17:32
Gorvchen Gorvchen ist offline
Junge Hasen
 
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4) Der Brief
als antwort auf den post von sonofscotland reineditiert
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  #11  
Alt 26.05.2005, 18:51
General OvA General OvA ist offline
Junge Hasen
 
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Sehr gut gemacht. So, dann macht mal die Franzen platt!!!
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  #12  
Alt 29.05.2005, 12:51
Son of Scotland Son of Scotland ist offline
Junge Hasen
 
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Erlebnisse von General Nikolai, Cousin von Zar Ivan Polskowa V.

2) Schachzüge

„EXTRABLATT…Schlacht in der Provence! Frankreich am Boden! Black- Watch Soldaten töten Hunderte Franzosen!!!“. Die Leute tummelten sich um die Zeitungsverkäufer, die die Nachrichten von der Schmach der Franzosen in Umlauf bringen wollten. Dem Blättern in der Zeitung…folgte eine Eiszeit in den Gesichtern der Menschen…Stille. Starr vor Angst mussten sie lesen was sich in der Provence zugetragen haben musste.
Ich sah aus dem Fenster und schaute vom Palast aus, auf den Marktplatz. Der Mimik des Volkes konnte ich die Angst ablesen. 120? Ja richtig, 120 Black- Watch Soldaten hatten es mit über 600 Franzosen zu tun. Jeder hat von den Highlandern gehört, aber gegen über 600 Franzosen? Sie hielten die Stellung, bis zum wahrlich letzten Mann! Aber warum? Das fragte sich nur der Pöbel. Ich wusste es. Es war ein Ablenkungsmanöver, für den Hauptangriff auf Paris…schnell und zielstrebig…die Engländer.

Zeit vergeht

Die Schlacht in der Provence war schon lange in Vergessenheit geraten, als ich erfuhr, dass der König von Frankreich geflohen ist. Englands Armeen befinden sich in Paris…doch ist Nahrung knapp und Aufstände regieren die Strassen. Taktiken finden in den engen Gassen von Paris keinen Stellenwert. Chaos! Es ist das blanke Überleben. Der König von Frankreich lässt sein Volk kämpfen, es die Engländer mürbe machen bis…

…ja BIS!

Ich selbst halte viel von Wein. Besonders französischen. Auch wenn man mich wahrscheinlich dafür hängen würde, er schmeckt mir schicklicher als Wodka. Weinanbau aus der Provence! Provinzbesitz Helvetien, als hervorragenden Ort für einen möglichen Doppelangriff auf Preussen und von Piedmont aus, auf Österreich. Mit Krieg der beiden genannten Reiche ist zu rechnen, denn wenn wir bei unseren hervorragenden Beziehungen zu Frankreich, eben denen in den Rücken fallen, würde sich das entsetzlich auf die Sympathiewerte zu Preussen und Österreich auswirken. Doch vielleicht ist sogar eine Koalition mit England gegen Österreich oder Preussen abzusehen. "Was schreibt er hier? Aha, Import aus Afrika, durch den bestehenden Hafen in der Provence. Verlockend… absolut. Wirtschaftlich von großer Bedeutung.".
Ich war allein in meinem Gemach. Nur meine Gedanken und ich. Draußen rauschte ein Schneesturm. Der Wind schlich sich durch mein Fenster und sang ein Lied vom Verrat! Ich sah in das Kaminfeuer, und erblickte in den Flammen Unheil heraufziehen.

Hmmm…Helvetien…10 Stunden! Piemont….Roman! Ich will dich nicht verlieren Bruder. Was soll ich tun? Zeige ich Ivan den Brief, billige ich dein Todesurteil, indem ich dich gegen Tausende wütende Franzosen schicke. Ivan würde sich nie gegen England stellen.
„Krieg naht…“, flüsterte der Wind, der um meine Ohren kreiste.
Oh Herr, warum belastest du meine Seele mit solchen Entscheidungen!?
Fortsetzung folgt…
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  #13  
Alt 30.05.2005, 12:38
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Zitat:
Zitat von Gorvchen
Im Jahre des Herrn 1802 ließ mir seine über alles erhabene Heiligkeit, der König von England...
Zerhaut meine Bildung, aber ist "Heiligkeit" nicht eine Anrede ausschließlich für den Pontifex? Nun stellen die Baptisten zwar seltsame Dinge an, aber...
__________________
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Jean Genet
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  #14  
Alt 30.05.2005, 13:16
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Zitat:
Zitat von Cúthalion
Zerhaut meine Bildung, aber ist "Heiligkeit" nicht eine Anrede ausschließlich für den Pontifex? Nun stellen die Baptisten zwar seltsame Dinge an, aber...
6) Die Landung (oder "Napoleon sonnt sich am Omaha Beach") hineineditiert.

Zur Frage: Sir Gorvchen nennt sich sich selbst "seine Heiligkeit" weil er glaubt von Gott abzustammen. Der König ist eben verrückt und grössenwahnsinnig.
Was glaubst du denn warum er Krieg gegen Frankreich führt.. nur weil er seine Tochter nicht verheiratet bekommt

Im richtigen Leben war seine Heiligkeit auch eine Anrede für Gross-Inquisitoren (Und den Pontifex natürlich).
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  #15  
Alt 31.05.2005, 12:20
chramb chramb ist offline
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Zitat:
Nun stellen die Baptisten zwar seltsame Dinge an
Was meinst du den damit?
__________________
"At the Double!"
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  #16  
Alt 08.06.2005, 09:19
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Ich brauch noch ein bissel Zeit Folks. Der nächste Teil kommt aber bald...

...bis dann
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  #17  
Alt 16.07.2005, 16:08
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Hoffendlich.Ein bischen mehr und die beiden schreiben ein kleines buch.Beide Geschichten haben mir sehr gut gefallen!!!!!!!!!!!!!! :anbet2:

Geändert von Maxo2000 (18.07.2005 um 19:41 Uhr).
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  #18  
Alt 20.07.2005, 21:36
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Darf ich mitschreiben?

Österreich zur zeits Sir Gorvchen.
Als wir von einer Katastrofe unser gut befreundetes Frankreich hörten beschloß der Österreischchiche König Maxo der 2000.unsern Freund mit Armeen zu unterstützen.
Ich zähle auf:Oberst Ganser 4 Regimenter Muskettiere.Die Oberste Frid und Frud mit 8 tapferen Grenadiere regimenter und der Oberst frad mit 4 regimenter 6 Pfünder kanonen.
Aber ein angriff von Piedmont von den Russen war auch zu erwahrten.
Wir versuchen zwei Feldzüge zumachen.......
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  #19  
Alt 01.08.2005, 16:52
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Noch diese Woche dürft ihr mit einer Fortsetzung rechnen...
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  #20  
Alt 03.08.2005, 10:21
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Ich weiss nicht ob es Sir Gorvchen hier im Forum noch gibt, ich hoffe es mal. Denn heute kommt ein weiterer Teil von mir. Und morgen evtl. schon der Nächste.
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  #21  
Alt 03.08.2005, 14:42
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7) Vatikanstaat – Der Sturm NACH der Ruhe…
„Roman müsste den Marschbefehl Richtung Helvetien schon bekommen haben, meinst du nicht Nikolai?“ Mein Freund und Kampfgefährte General Sergei Babushka II. sprach zu mir, an Deck unserer Fregatte Natalia. Ich starrte auf die unruhige See und antwortete: „Ja, vielleicht ist er auch schon auf dem Weg…“. Wenn du im Kampf fällst, ist es allein meine Schuld Roman…Hätte ich Ivan doch den Brief nie gezeigt…, genau das dachte ich. Wir passierten vor einem halben Tag die Küste Neapels. Der Zar, Ivan, mein Cousin entschied sich dafür, mit England eine Koalition gegen Frankreich einzugehen, deshalb sandte er einen Marschbefehl nach Piedmont, an meinen Bruder Roman, der das Franzosenheer, das Richtung Paris stürmte, zu stoppen. Und nun war ich hier…auf der Fregatte Natalia, kurz vor der Küste von Vatikanstaat. Ich überzeugte Ivan davon, dass wir unbedingt Truppen nach Piedmont verlegen müssten…um das kleine Fleckchen Erde vor Gegenangriffen zu schützen…und er stimmte zu. Selbstverständlich bot ich mich an, ebenso wie mein Freund Sergei die Reise anzuführen.

„General Nikolai! Ein Sturm zieht auf…wir müssen ankern. Jetzt die Fahrt fortzusetzen, wäre ein zu großes Risiko.“
„Ist gut Juri, ich sage den Männern Bescheid.“ Es war Nacht, nebelig dazu…schlechte Sicht, Kapitän Juri hatte Recht. Zu groß wäre das Risiko, obwohl es nicht mehr weit wäre bis nach Piedmont. Roman wo bist du bloss? Schon an der Grenze zu Helvetien? Gott sei mit dir…

Ich sprach zu den Truppen: “Herhören Genossen! Wir ankern hier…aber Rom können wir uns nicht ansehen, so Leid es mir tut. Wir lagern in der Küstenstadt Anzio. Und denkt dran, der Vatikanstaat fürchtet die russische Annektierung. Nachdem wir Piedmont annektiert haben, bekamen wir zornige Worte aus Rom…also seit vorsichtig und keine Sauereien mit den einheimischen Weibsbildern damit das klar ist!“ Ich merkte an dem grinsenden Gesicht eines Soldaten, das meine Rede sehr amüsant war. Offizielle Rede! In Wahrheit wollte ich sagen, macht den Italienerinnen russische Kinder!!! Aber redet so ein General? Wohl nein…dennoch war ich der erste, der sich an Land eine schöne Italienerin schnappte. Als der Sturm losbrach, lag ich in einem Bett im Wirtshaus mit einer Italienerin, Sophia war ihr Name. Der Wind heulte durch die Fenster, und es war dunkle Nacht. Mein nicht akzentfreies italienisch schien Sophia zu amüsieren, na ja ein Russe der italienisch spricht! Dennoch spreche ich es gut genug um mich gepflegt zu unterhalten. Sie kicherte und grinste und ich labte mich an ihrem bezaubernden Lachen. Wir schienen uns gut zu verstehen. Ich sprach viel mit ihr, anders als mit anderen Frauen. Dennoch war ich nicht ganz bei der Sache. Während sie mir von ihren Eltern erzählte, die von den Österreichern verschleppt worden waren, sie dabei schluchzte, ich sie in den Arm nahm, starben vielleicht draußen in Helvetien russische Truppen.
Draußen blitzte und donnerte es...dicke Regentropfen klopften an die Fensterscheiben.


Am nächsten Morgen…

Plötzlich sprang die Tür des Wirtshauses auf und ein junger Italiener stand vor uns. Reflexartig griff ich nach meinem Säbel, aber Sophia neben mir im Bett sagte mir es wäre ihr Bruder. Er wirbelte mit den Händen umher und versuchte uns etwas mitzuteilen. Selbst mein gutes italienisch konnte diesen hektischen Kerl nicht verstehen…denn er keuchte vor Atemlosigkeit.
Sophia stand auf, bedeckte sich mit etwas Stoff und nahm ihren jungen Bruder in den Arm, setzte ihn im Nebenzimmer an den Tisch und goss ihm ein Glas Wein ein. Das lockerte ihm die Zunge.

Er erzählte wie er letzte Nacht beobachtete wie Frauen aus dem Dorf mit einer Husarengruppe aus der LOMBARDEI( Nachbarprovinz von Vatikanstaat ) redeten. Die Frauen erzählten davon, dass sich ein russisches Heer bei Anzio aufhält. Eine andere Frau erzählte, dass sie mit einem russischen Soldaten geschlafen hätte und der ihr betrunken und protzig erzählt hätte, dass außerdem ein russisches Heer Richtung Helvetien marschieren würde. Daraufhin seien die Husaren wie von der Tarantel gestochen Richtung Lombardei geritten und…
„Stopp!...“, das reichte. Mehr brauchte ich nicht wissen. Fast splitternackt lief mir der kalte Angstschweiß den Rücken hinunter.
Die LOMBARDEI steht unter dem Einfluss Österreichs und hält gute Beziehungen zu Frankreich…VERFLIXXXT!!! Vielleicht sogar eine Koalition?! Wieso haben wir das nicht bedacht. An Österreich dachten wir! An die noch weit entfernten Preußen dachten wir! Aber nicht an die kleinen unabhängigen Staaten wie die an PIEDMONT angrenzende LOMBARDEI. Wien hat Einfluss auf die Lombardei – Frankreich pflegt gute Kontakte nach Wien. Das könnte lebensgefährlich werden. Wahrscheinlich war schon ein Heer aus der Lombardei im Anmarsch um uns aufzureiben.
Ich sprang auf und zog mich an. Ich gab Sophias Bruder, welches Motiv auch immer er hatte mich zu warnen, ein paar Münzen zum Dank.

Zur Grenze der LOMBARDEI war es nicht weit…dass hieße lombardische Truppen konnten bald HIER sein und unserem russischen Heer in Piedmont in die Quere kommen. Oh Gott steh uns bei.
Der Morgen war frisch aber düster. Ich lief über die taufrische Wiese zum Stall. Sophia folgte mir…eine wunderbare Frau – volle Lippen – schwarzes, lockiges, glänzendes Haar und Augen in denen ich mich verlieren könnte. Ich versprach ihr, wie jeder Frau, dass ich sie wiedersehen würde……… nur dieses Mal, wünschte ich es mir!
Ein letzter Kuss und schon ritt ich Richtung Lager.

Ich sprang vom Pferd eh es angehalten hatte. Ich rief nach Sergei, erzählte ihm die Geschichte und ließ die Männer antreten. Lombardische Truppen können jeden Moment hier sein. „Ich weiss….“ klang die tiefe Stimme meines Kampfgefährten. „Du weißt?“ Und eh ich den nächsten Satz anfangen konnte, sah ich an seinem Gesicht, dass er derjenige war der sich hinreißen ließ, zu protzen, zu trinken! Sergei Babushka und sein Alkoholproblem. Betrunken würde er sogar versuchen den Zaren zu meucheln, wenn ihm danach war. Ausgerechnet!!! Er erzählte unser Vorhaben einer Frau aus dem Dorf – die wiederum den Husaren aus der Lombardei.

Um auf das Schiff zu kommen, war nicht genug Zeit. Allerdings hatten wir keine Kavallerie! Und unsere 12-Pfünder Kanonen waren auf der „Natalia“. Bei einem Angriff wären wir schlecht gerüstet. Uns blieben nur die Häuser zum Schutz.

„General Nikolai!!!“, Ein Späher den ich ausgesandt hatte schrie von seinem Pferd „Ich habe sie gesehen…kommen immer näher. 3 Armeen, eine Armee nur Pferdehaubitzen, 2 Kompanien Husaren der Rest Infanterie. Was sollen wir tun General?“

Wir mussten bleiben und warten! Wir konnten jetzt nicht weg. Wenn wir jetzt weiter Richtung Piedmont segelten, würden die Armeen der Lombardei Richtung Helvetien marschieren, davon war ich überzeugt. Wir mussten die Stellung halten. Koste es was es wolle. Auch wenn viele sterben würden…mich eingeschlossen.
Fortsetzung Folgt...noch diese Woche

Geändert von Son of Scotland (03.08.2005 um 14:45 Uhr).
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  #22  
Alt 10.08.2005, 23:20
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Zitat:
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7) Vatikanstaat – Der Sturm NACH der Ruhe…
„Roman müsste den Marschbefehl Richtung Helvetien schon bekommen haben, meinst du nicht Nikolai?“ Mein Freund und Kampfgefährte General Sergei Babushka II. sprach zu mir, an Deck unserer Fregatte Natalia. Ich starrte auf die unruhige See und antwortete: „Ja, vielleicht ist er auch schon auf dem Weg…“. Wenn du im Kampf fällst, ist es allein meine Schuld Roman…Hätte ich Ivan doch den Brief nie gezeigt…, genau das dachte ich. Wir passierten vor einem halben Tag die Küste Neapels. Der Zar, Ivan, mein Cousin entschied sich dafür, mit England eine Koalition gegen Frankreich einzugehen, deshalb sandte er einen Marschbefehl nach Piedmont, an meinen Bruder Roman, der das Franzosenheer, das Richtung Paris stürmte, zu stoppen. Und nun war ich hier…auf der Fregatte Natalia, kurz vor der Küste von Vatikanstaat. Ich überzeugte Ivan davon, dass wir unbedingt Truppen nach Piedmont verlegen müssten…um das kleine Fleckchen Erde vor Gegenangriffen zu schützen…und er stimmte zu. Selbstverständlich bot ich mich an, ebenso wie mein Freund Sergei die Reise anzuführen.

„General Nikolai! Ein Sturm zieht auf…wir müssen ankern. Jetzt die Fahrt fortzusetzen, wäre ein zu großes Risiko.“
„Ist gut Juri, ich sage den Männern Bescheid.“ Es war Nacht, nebelig dazu…schlechte Sicht, Kapitän Juri hatte Recht. Zu groß wäre das Risiko, obwohl es nicht mehr weit wäre bis nach Piedmont. Roman wo bist du bloss? Schon an der Grenze zu Helvetien? Gott sei mit dir…

Ich sprach zu den Truppen: “Herhören Genossen! Wir ankern hier…aber Rom können wir uns nicht ansehen, so Leid es mir tut. Wir lagern in der Küstenstadt Anzio. Und denkt dran, der Vatikanstaat fürchtet die russische Annektierung. Nachdem wir Piedmont annektiert haben, bekamen wir zornige Worte aus Rom…also seit vorsichtig und keine Sauereien mit den einheimischen Weibsbildern damit das klar ist!“ Ich merkte an dem grinsenden Gesicht eines Soldaten, das meine Rede sehr amüsant war. Offizielle Rede! In Wahrheit wollte ich sagen, macht den Italienerinnen russische Kinder!!! Aber redet so ein General? Wohl nein…dennoch war ich der erste, der sich an Land eine schöne Italienerin schnappte. Als der Sturm losbrach, lag ich in einem Bett im Wirtshaus mit einer Italienerin, Sophia war ihr Name. Der Wind heulte durch die Fenster, und es war dunkle Nacht. Mein nicht akzentfreies italienisch schien Sophia zu amüsieren, na ja ein Russe der italienisch spricht! Dennoch spreche ich es gut genug um mich gepflegt zu unterhalten. Sie kicherte und grinste und ich labte mich an ihrem bezaubernden Lachen. Wir schienen uns gut zu verstehen. Ich sprach viel mit ihr, anders als mit anderen Frauen. Dennoch war ich nicht ganz bei der Sache. Während sie mir von ihren Eltern erzählte, die von den Österreichern verschleppt worden waren, sie dabei schluchzte, ich sie in den Arm nahm, starben vielleicht draußen in Helvetien russische Truppen.
Draußen blitzte und donnerte es...dicke Regentropfen klopften an die Fensterscheiben.


Am nächsten Morgen…

Plötzlich sprang die Tür des Wirtshauses auf und ein junger Italiener stand vor uns. Reflexartig griff ich nach meinem Säbel, aber Sophia neben mir im Bett sagte mir es wäre ihr Bruder. Er wirbelte mit den Händen umher und versuchte uns etwas mitzuteilen. Selbst mein gutes italienisch konnte diesen hektischen Kerl nicht verstehen…denn er keuchte vor Atemlosigkeit.
Sophia stand auf, bedeckte sich mit etwas Stoff und nahm ihren jungen Bruder in den Arm, setzte ihn im Nebenzimmer an den Tisch und goss ihm ein Glas Wein ein. Das lockerte ihm die Zunge.

Er erzählte wie er letzte Nacht beobachtete wie Frauen aus dem Dorf mit einer Husarengruppe aus der LOMBARDEI( Nachbarprovinz von Vatikanstaat ) redeten. Die Frauen erzählten davon, dass sich ein russisches Heer bei Anzio aufhält. Eine andere Frau erzählte, dass sie mit einem russischen Soldaten geschlafen hätte und der ihr betrunken und protzig erzählt hätte, dass außerdem ein russisches Heer Richtung Helvetien marschieren würde. Daraufhin seien die Husaren wie von der Tarantel gestochen Richtung Lombardei geritten und…
„Stopp!...“, das reichte. Mehr brauchte ich nicht wissen. Fast splitternackt lief mir der kalte Angstschweiß den Rücken hinunter.
Die LOMBARDEI steht unter dem Einfluss Österreichs und hält gute Beziehungen zu Frankreich…VERFLIXXXT!!! Vielleicht sogar eine Koalition?! Wieso haben wir das nicht bedacht. An Österreich dachten wir! An die noch weit entfernten Preußen dachten wir! Aber nicht an die kleinen unabhängigen Staaten wie die an PIEDMONT angrenzende LOMBARDEI. Wien hat Einfluss auf die Lombardei – Frankreich pflegt gute Kontakte nach Wien. Das könnte lebensgefährlich werden. Wahrscheinlich war schon ein Heer aus der Lombardei im Anmarsch um uns aufzureiben.
Ich sprang auf und zog mich an. Ich gab Sophias Bruder, welches Motiv auch immer er hatte mich zu warnen, ein paar Münzen zum Dank.

Zur Grenze der LOMBARDEI war es nicht weit…dass hieße lombardische Truppen konnten bald HIER sein und unserem russischen Heer in Piedmont in die Quere kommen. Oh Gott steh uns bei.
Der Morgen war frisch aber düster. Ich lief über die taufrische Wiese zum Stall. Sophia folgte mir…eine wunderbare Frau – volle Lippen – schwarzes, lockiges, glänzendes Haar und Augen in denen ich mich verlieren könnte. Ich versprach ihr, wie jeder Frau, dass ich sie wiedersehen würde……… nur dieses Mal, wünschte ich es mir!
Ein letzter Kuss und schon ritt ich Richtung Lager.

Ich sprang vom Pferd eh es angehalten hatte. Ich rief nach Sergei, erzählte ihm die Geschichte und ließ die Männer antreten. Lombardische Truppen können jeden Moment hier sein. „Ich weiss….“ klang die tiefe Stimme meines Kampfgefährten. „Du weißt?“ Und eh ich den nächsten Satz anfangen konnte, sah ich an seinem Gesicht, dass er derjenige war der sich hinreißen ließ, zu protzen, zu trinken! Sergei Babushka und sein Alkoholproblem. Betrunken würde er sogar versuchen den Zaren zu meucheln, wenn ihm danach war. Ausgerechnet!!! Er erzählte unser Vorhaben einer Frau aus dem Dorf – die wiederum den Husaren aus der Lombardei.

Um auf das Schiff zu kommen, war nicht genug Zeit. Allerdings hatten wir keine Kavallerie! Und unsere 12-Pfünder Kanonen waren auf der „Natalia“. Bei einem Angriff wären wir schlecht gerüstet. Uns blieben nur die Häuser zum Schutz.

„General Nikolai!!!“, Ein Späher den ich ausgesandt hatte schrie von seinem Pferd „Ich habe sie gesehen…kommen immer näher. 3 Armeen, eine Armee nur Pferdehaubitzen, 2 Kompanien Husaren der Rest Infanterie. Was sollen wir tun General?“

Wir mussten bleiben und warten! Wir konnten jetzt nicht weg. Wenn wir jetzt weiter Richtung Piedmont segelten, würden die Armeen der Lombardei Richtung Helvetien marschieren, davon war ich überzeugt. Wir mussten die Stellung halten. Koste es was es wolle. Auch wenn viele sterben würden…mich eingeschlossen.
Fortsetzung Folgt...noch diese Woche
Kapitel 1 Operationsstart

"Maxo,Maxo" rief mein Berater stürmisch "Operation LS wurde erfolgreich gestartet".Das bedeutete das die Lonbardei uns unterstütz.
Ls bedeute Landung`s Scheitern.Gemeint waren die Russen bei den Meeres grund vor Anzio.So jetz müssen wir noch nach Frankreich.Ich höre schon Parolen wie"Morgen Frühstücken wir in Paris.Doch ich bin vorsichtig,den ich habe von einer geheimen Koalition gehört.


Kapitel 2 Politischepläne

"Unser Dreibund versuch köntte sich durchsetzen nachdem wir Preußen von der geheimen Koalition von Feind Rußland und Konkurent England erzählt haben"sagte mein treuer berater Otto.Wenn es klabt wird ein Harter Überaschungs schlag alle träume Englands beseitigen.Darauf wollten wir hinaus.Dann die Briten in Paris einkesseln.



Kapitel 3 Aufstand

"Aufstand,Aufstand" schrie der Zeitungsverkäufer auf die Straße hinaus.
Ein Aufstand in Böhmen.Von den Englandfreunden natürlich.Wir bezihen ein lager in der nähe.
Wir wollen keine Gewalt einsetzen,nur wenn es nötig ist.

Die Fahrt

In unserer Schnellkutsche Herschte Aufregung. Demonstranten haben auf unsere Soldaten geschoßen.
Doch als ich kam, hatten unsere Soldaten den Aufstand blutig niedergeschlagen.

Geändert von Maxo2000 (20.08.2005 um 18:00 Uhr).
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  #23  
Alt 14.08.2005, 19:19
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Son heute ist Sonntag beeil dich.
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  #24  
Alt 17.08.2005, 17:37
cocane cocane ist offline
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Super Geschichten, macht weitere so

Am besten fand ich natürlich die von Spaxo2000.

Zitat:
Zitat von Maxo2000
Wir wollen keine Gewalt einsetzen,nur wenn es nötig ist....
(2 Zeilen darunter)
Doch als ich dar war haten unsere Soldaten den aufstand blutig niedergeschlagen.
Maxo, da du ja offensichtlich noch zur schule gehst, zeig mal das Wort Oberationstart deinem Deutschlehrer

mfg
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  #25  
Alt 17.08.2005, 18:28
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Zitat:
Zitat von cocane

Spaxo2000.





mfg
Was sagt unser Kokain?Ich kann ihn nicht vehrstehen.

Wir wollen keine Gewalt einsetzen,nur wenn es nötig ist.

Die Fahrt

In unserer Schnellkutsche Herschte Aufregung. Demonstranten haben auf unsere Soldaten geschoßen.
Doch als ich kam, hatten unsere Soldaten den Aufstand blutig niedergeschlagen.
Warum sollen Soldaten auf sich schießen lasssen ohne sich zu wehren?

Geändert von Maxo2000 (20.08.2005 um 18:03 Uhr).
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