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Alt 28.07.2005, 12:42
Dragonfire Dragonfire ist offline
Junge Hasen
 
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Standard Preußens Gloria oder der Weg zur Weltmacht

Im Jahre des Herrn 1789 übernahm seine Hoheit Prinz Dragonfire die Staatsgeschäfte von Preußen.




Im zeitenwandel der Aufklärung lag es seiner Majestät am Herzen als erster Diener des Staates viele Verbesserungen für seine loyalen Untertahnen zu verwirklichen. Da in großen teilen von Preußen Hungersnot und Krankheiten ihr unheil verübten, sah sich seine Hoheit gezwungen sofortige Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Als erstes wurden Lagerhäuser erichtet, somit konnte eine stetige Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln gewährleistet sein.
Aufgrund dieser unruhigen zeiten und den Nachwirkungen der Französischen Revulotion entschied sich sein Unfehlbarkeit die Beziehungen zu seinen Nachbarn zu verbessern. Durch die Einführung von Botschaftern und Gesanten welche von seiner Majestät ernannt wurden, konnte eine stetige Verbindung zu unseren Nachbarn gewährleistet werden. Welches unser Beziehungen entschieden verbesserte und auch den Wirtschaftlichen Handel nach vorne trieb.
Als nächstes wurde ein Plan erarbeitet um die Wirtschaftlichen Resourcen Preußens auszubauen, der Bau von Holzfällerstätten wurde durch die Regierung gefördert und sorgte somit auch zu einem ansteigen des Wohlstandes in Preußen.

Nachdem Krankheiten und Hungersnöte das Land geplündert hatten erließ seine Hoheit den erlaß zum Bau von Krankenhäuseren die auch dem gemeinen Volk zugänglich wurden.

In alter Tradition von Preußen begann seine Majestät auch das Militär zu modernisieren, Kasernen und Militärakademien wurden in Berlin und Königsberg gegründet. Die alten Garnisonsstädte lebten wieder auf. Sogleich wurde auch die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und alle ab dem 17. Lebensjahr wurden zum Dienst an der Waffe verpflichtet. Die Dienstzeit wurde auf 4 Jahre festgelegt. Somit konnten die jungen Männer nach ihrer Dienstzeit im alter von 21 wieder in die Arbeitswelt entlassen werden.

Dies hatte zur folge das der Bildungspegel Preußens anstieg, die jungen Männer lungerten nicht mehr wie früher rum, sondern wurden mit Zucht und Ordnung der Allgemeinheit zugeführt.

Aufgrund der vielen Reformen und des Anstiegs des Bruttosozialproduktes von Preußen konnte auch ein stehendes Heer finanziert werden.

Die steigenden Bevölkerungszahlen und durch die Gesundheitsreformen die zur folge hatte das die Altersgrenze der Bevölkerung nun drastisch nach oben schnellte, ergaben sich für Preußen auch die ersten schwierigkeiten.

Das Land wurde zu klein für seine Bewohner. Beziehungen wurden zu Hannover, Sachsen und Polen aufgebaut. Seine Majestät hatte schon von je her den Traum von einem Großdeutschen Reich unter Führung Preußens.

Um diesen Traum zu verwirklichen waren die ersten nötigen schritte eingeleitet. Doch wie es die Geschichte von jeher gezeigt hat kommt es meistens anders als man denkt.
Großbritanien eng mit dem Hause Hannover Verwand konnte dieses erfolgreich in sein Königreich eingliedern, auch das Haus Sachsen schloß sich diesem an. Somit waren die Expansionspläne Preußen nach Westen erstmal in weite ferne gerückt.
Daraus folgerte unwiederuflich das nun das Königreich Polen in den Blickwinkel verschiedener Herrscher Häuser viel. Auch der Zar von Rußland hatte seine fühler schon ausgestreckt und die Hohenzollern deren Expansionsgelüste auf dem Balkan unaufhaldsam fortschritten waren dran interessiert Polen in ihre Reiche einzugliedern.

Es war also Eile Geboten, im Jahre des Herrn 1795 berief seine Majestät Dragonfire König von Preußen sein Kabinett zusammen. Der politische Einfluß Russlands auf Polen war imens und konnte auch von Preußen nicht hingenommen werden. Also wurden Gneisenau, Scharnhorst und Ziehten alle im range eines Oberst mit der aufgabe betraut einen Feldzug gegen Polen auszuarbeiten.

Der Plan sah wiefolgt aus: mit drei seperaten Heeresgruppen von Brandenburg, Schlesien und Ostpreußen sollten die Truppen nach Polen einmaschieren. Dann die Polnischen Truppen in grenznahen Gefechten vernichten und dann gemeinsam auf Warschau zu maschieren um dieses dann zu besetzen.

Gneisenaus Heeresgruppe bestehend aus 3 Inf. Regimentern und einer 6 Pfünder Artillerie Brigade, Ziehtens Korps bestehend aus 2 Leichten Inf. Regimentern und 2 Brigaden Ulanen sowie Scharnhorsts Armee bestehend aus 2 Regimentern Inf. eine Brigade Husaren und einer Artillerie Brigade 6 Pfünder.
Die Reserve bildete Oberst Phull mit 4 Regimentern Inf. als Eingreifreserve.

Bei einem kleinen Dorf 80 km vor Warschau trafen die 3 Armeegruppen auf die Polnische Armee. Dem Polnischen General Jaroslav Wojtova standen 3 Inf. Regimenter sowie 4 Miliz Brigaden und eine Abt. schw. Haubitzen zur Verfügung.

Die Polen begannen sofort sich im naheliegenden Dorf zu verschanzen. Seine Majestät übertrug Gneisenau den Oberbefehl und der scharfsinnige Stratege ersonn sogleich einen genialen Schlachtplan. Zu erst wurden die 5 Inf. Regimenter in vorderster linie positioniert, dahinter die leichten Inf. Regimenter die beiden Batterien in vorderster Linie mitten im Zentrum. Ziehtens Reiterei auf den rechten Flügel.

Zeitgenössische Darstellung des Schlachtfelds in Polen




Diese begann als gleich mit einem Ablenkungsangriff auf den polnischen linken Flügel wo Jaroslav seine Haubitzen positioniert hatte. Diese waren nur dürftig von einem Regiment Milizen gesichert. Anscheind rechneten die Polen nicht damit das die Preußen dort angreifen könnten, ein schwer wiegender fehler.

Ziehtens Ulanen und Scharnhorsts Husaren stürmenten um 10.00 Uhr morgens vor. Die Luft war druch dröhnt vom hämmern der Hufe und dem "HURRA" der Reiterei. Den Polen gefrohr das Blut in den adern als sie die Preusische Kavallerie auf ihre Stellungen anrennen sah.

Da die polnische Artillerie noch nicht in Stellung gebracht war und noch mit Schanzarbeiten beschäftigt war konnten sie auch noch nicht das feuer auf die Preussischen Reiter eröffnen. General Jaroslav warf sofort ein Milizregiment den Preussen entgegen. Sie wurden niedergeritten wie Gras! Als dann auch die einzige Batterie der Polen überrannt war schien das Konzept der Polen nicht mehr aufzugehen. In einem völligen durcheinander warf der polnische Oberbefehlshaber alle seine Kräfte auf seinen linken Flügel um die Preussische Kavallerie zu vernichten.

Jetzt hatte die Maus den Köder geschluckt und Gneisenaus genialer Plan nahm unaufhaltsamme formen an. Sofort schickte Gneisenau sein Zentrum nach vorn. Alle Regimenter maschierten auf das Dorf und somit auf das eigentliche Zentrum der Polen vor. Die waren mit der Verfolgung der Preussischen Reiter beschäftigt und nahmen die anrückenden Regimenter nicht mehr wahr. Nun beorderte Gneisenau Ziehtens Reiter genau dort hin zurück, ins Zentrum.

Die Polen nahmen an die Preussen hätte die Flucht ergriffen im angesicht ihrer Massen, doch als die Reiterei die ersten reihen der preussischen Inf. passiert hatten sahen sie sich nun auch noch zahlenmäßig unterlegen der preussischen Inf. gegenüber.
Die beiden Batterien 6 Pfünder hielten tödliche Ernte unter der polnischen Miliz die immer noch todesmutig nach vorn stürmte, blieb aber im Kugelhagel der preussischen Inf. hängen. Auch die nachrückenden polnischen Inf. regimenter konnten die reihen der Preußen nicht durchbrechen.

Um 11.00 Uhr gab Gneisenau den Befehl zum Großangriff und alle Regmineter stürmten mit einer Bajonettattacke auf die Polen zu. Das Gemetzel war grausam. Es gab kein entkommen mehr für die Polen. Mann für Mann wurde niedergemacht und um 12.00 Uhr war schon alles vorbei.

Sofort nach der Schlacht wurden Meldereiter zu den Polen entsand um Verhandlungen aufzunehmen. Eine fortsetzung der Kampfhandlungen war aussichtslos, Polen war besiegt.

Der Polnische König begab sich sofort nachdem eintreffen der Nachricht über die Niederlage seiner Truppen ins Exil nach Russland, hatte er doch gute Beziehungen zum Zaren von Russland seid Jahren geknüpft. Dieser gewährte seinem erwählten Vasallen auch bereitwillig unterschlupf.

Die nächste Aufgabe war nun die schwierigste, die Eingliederung Polens ins Preussische Reich. Denn die Infastruktur des Landes war unter aller würde. Anscheind war der Polnische König nur daruf bedacht sich ein angenehmes leben zu machen, sein Volk aber in Armut hausen zu lassen.

König Dragonfire nahm sich sofort der Staatsgeschäfte an. Als erstes trat er auf den Balkon des Warschauer Rathauses und hielt eine flammende Rede ans polnische Volk: "Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen Polens, liebe Brüder! Wir sind nicht gekommen um euch zu Unterjochen, nein wir bringen euch die Freiheit vom Aristokratischen Joch, unterdem Ihr seid Jahren zu leiden hattet!"

Eine klare Kampfansage auch an den polnischen Adel, der dies mit Missmut aufnahm. In einem geheimen Dekret wurden veranlaßt das der polnische Adel entmachtet und durch Preussische Adelige ersetzt würde. Somit sei gewährleistet das es zu keiner Bildung von Rebellischen Zellen kam.

Aber über Polen wollte noch nicht der Sonnenschein Preussens leuchten, nahende Gewitterwolken von Osten kündeten von drohenden Ereignissen doch davon möchte ich euch demnächst berichten.....

Ich verleibe in demut

euer Preussischer Hofschreiber


Geändert von Dragonfire (28.07.2005 um 16:33 Uhr).
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  #2  
Alt 31.05.2009, 19:41
maxiweller maxiweller ist offline
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Registriert seit: 31.05.2009
Standard AW: Preußens Gloria oder der Weg zur Weltmacht

cool
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